Die
Hochschulgruppe frei denken vertritt die Giordano Bruno Stiftung und
die Freidenker-
Vereinigung im Hochschulumfeld.
Es ist unser Ziel, an den Universitäten und Fachhochschulen vermehrt
präsent zu sein, Studierende, die sich für weltlich-humanistische
Werte und die Trennung von Staat und Religion einsetzen, zu vernetzen
und deren Anliegen zu vertreten sowie die Zusammenarbeit mit Lehre und
Forschung zu pflegen.
FreidenkerInnen sind Menschen, die sich an wissenschaftlichen, rational
gewonnenen Erkenntnissen orientieren und zum Humanismus bekennen. Sie
stehen der Religion bzw. den Religionen daher sehr kritisch
gegenüber und sind folglich meist Agnostiker oder Atheisten.
FreidenkerInnen bestehen zwar auf ihrer Unabhängigkeit von
Glaubensregeln, "heiligen" Tabus und Dogmen, beziehen sich aber
ausdrücklich auf ethische Grundsätze von Freiheit,
Gleichheit, Toleranz, Gewaltverzicht und nicht zuletzt auch
Rationalität, in der sie nicht nur einen intellektuellen,
sondern einen allgemein ethischen Wert sehen. Sie wehren sich gegen die
anmassende Vereinnahmung der Ethik durch die Religion und die
Verklärung des "christlichen" Abendlandes. Sie erinnern daran,
dass die ethisch-politischen Grundwerte (Toleranz, Menschenrechte,
Demokratie, Liberalismus, Individualismus, Trennung von Kirche und
Staat, aber auch Rationalität, Wissenschaftlichkeit und die
akademische Freiheit), auf denen unser gesellschaftliches Zusammenleben
heute basiert, von der Aufklärung gegen die
institutionalisierte Religion erkämpft werden mussten. Die
ethisch-politische Denktradition der Aufklärung ist es auch, die in
Fragen nach kultureller Identität und Leitkultur endlich die ihr
gebührende Stellung einnehmen muss.
Aktueller Anlass:
10.12.2010
- Podiumsdiskussion über Trennung von Kirche und Staat
Kruzifixe im Klassenzimmer, Gipfelkreuze, Minarette, Burkas,
öffentlich-rechtliche Anerkennung von Religionsgemeinschaften,
Kirchensteuern (obligatorisch für juristische Personen),
Pfarrerlöhne aus allgemeinen Steuermitteln, theologische Fakultäten,
Imamausbildung an staatlichen Unis, Ethik vs. Religionsunterricht, Grundrechte
auf Religionsfreiheit und Nichtdiskriminierung, Fundamentalismusgefahr — die
Themen sind zahlreich und kontrovers.
Was impliziert die Forderung der Freidenker nach einer strikten Trennung von
Religion und Staat und wie stehen die Parteien dazu?
Es diskutieren: Cédric Wermuth (Präsident Juso),
Brenda Mäder (Präsidentin Jungfreisinn),
Caesar Andres (Viezepräsident JCVP),
Jonas Landolt (Co-Präs. JGrüne Stadt Zürich),
Eliane Hiestand (JSVP Kanton Zürich), Reto Gubelmann (EVP Kanton St. Gallen))
Flyer
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Und komm zum
Drinking Sceptically
, unserem Monatstreffen, welches jeden 4. Freitag im Monat nach der
Vorstanddsitzung stattfindet. Das nächste Mal treffen wir uns am
Freitag, dem 26. November um 20:00 am Central, suchen uns einen passenden
Ort für die Vorstandssitzung und gehen nachher irgendwo in der Nähe
etwas trinken. Mitglieder und Interessierte sind wie immer auch herzlich
eingeladen sich uns anzuschliessen.
Damit niemand vergessen geht, wird den Mitgliedern und Interessierten eine
kurze Anmeldung per Mail empfohlen.
Frühere Aktionen
Informationen zu unseren bisherigen Aktionen findest du
hier
.
Links
Freidenker-Vereinigung der Schweiz
Giordano Bruno Stiftung